Leistungen · Beratung
GIS-Standortanalyse und Machbarkeitsstudie
Welche Nutzung trägt ein Grundstück, welche Restriktionen stehen entgegen, welche Potenziale lohnen eine vertiefte Prüfung? Die Standortanalyse beantwortet das vor dem Ankauf und vor dem Projektstart — als Entscheidungsgrundlage, nicht als Gutachten.
Ausgangslage
Grundstückseigentümer, Projektentwickler, Wohnungsunternehmen, Investoren und Kommunen stehen vor denselben Fragen: Welche Nutzungen sind an diesem Standort denkbar? Welche Restriktionen und Risiken gibt es? Welche Flächen- und Entwicklungspotenziale sind eine vertiefte Prüfung wert?
Wir beantworten diese Fragen mit einer GIS-gestützten Standortanalyse und, darauf aufbauend, einer architektonischen Machbarkeitsstudie. Die GIS-Bearbeitung erfolgt in Zusammenarbeit mit der KLM Projektentwicklung GmbH & Co. KG, die in der Unternehmensgruppe Geoinformationssysteme und Standortanalysen betreibt. Die bauliche Einordnung, das Nutzungskonzept und die Prüfung der Machbarkeit liegen bei uns als Architekten.
Unternehmensgruppe
Die GIS-Bearbeitung erfolgt in Zusammenarbeit mit der KLM Projektentwicklung GmbH & Co. KG in der Unternehmensgruppe. Energiefragen — Photovoltaik, Batteriespeicher, Netzanschluss — bearbeitet die Projektentwicklung selbst.
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Was wir prüfen
Grundstück und Umfeld
Lage, Zuschnitt, Topografie, Nachbarschaft, vorhandene Bebauung und Nutzungen im Umfeld.
Planungsrecht
Flächennutzungsplan, Bebauungspläne, Innen- oder Außenbereich (§ 34, § 35 BauGB), Satzungen und Festsetzungen — soweit verfügbar und auswertbar.
Erschließung und Infrastruktur
Straßenanbindung, öffentlicher Verkehr, Ver- und Entsorgung, soziale und technische Infrastruktur im Umfeld.
Räumliche Restriktionen
Schutzgebiete, Lärm, Hochwasser, Altlastenverdacht, Denkmalschutz, Leitungen und Abstände — als Prüfthemen je Standort, aus den jeweils verfügbaren Daten.
Entwicklungspotenziale
Denkbare Nutzungen, überschlägige Dichte und Kubatur, erste Varianten der Bebauung — als architektonische Machbarkeit.
Nächste Prüfschritte
Was vor einer Entscheidung noch zu klären ist: Gutachten, Behördengespräche, Bauvoranfrage.
Für wen, mit welchen Unterlagen, mit welchem Ergebnis
Zielgruppen
- Grundstückseigentümer vor Verkauf oder Entwicklung
- Projektentwickler und Bauträger vor dem Ankauf
- Wohnungsunternehmen und Bestandshalter mit eigenen Flächen
- Investoren und Banken, die eine Entscheidungsgrundlage brauchen
- Kommunen und kommunale Gesellschaften bei der Flächenentwicklung
Benötigte Unterlagen
- Adresse oder Flurstücksbezeichnung des Grundstücks
- Lageplan oder Katasterauszug, falls vorhanden
- Bekannte Vorgaben: Bebauungsplan, Bauvorbescheid, Verträge, Dienstbarkeiten
- Vorhandene Gutachten (Baugrund, Altlasten, Lärm, Verkehr)
- Ihre Fragestellung: Nutzung, Zeitraum, Anlass der Entscheidung
Ergebnis
- Ein schriftlicher Bericht mit Karten, Daten und Einordnung — Datenquelle, Stand, Maßstab und Unsicherheit werden benannt
- Eine Bewertung der Restriktionen und Risiken je Thema
- Entwicklungspotenziale mit ersten baulichen Varianten
- Eine Empfehlung für die nächsten Prüfschritte
- Auf Wunsch der Übergang in Machbarkeitsstudie und Leistungsphasen 1 bis 2
Grenzen der Leistung
- Keine Zusicherung von Baurecht: Ob ein Vorhaben genehmigungsfähig ist, entscheidet die Behörde im Verfahren
- Kein Wirtschaftlichkeitsnachweis und keine Rechts- oder Steuerberatung
- Die Analyse arbeitet mit den verfügbaren öffentlichen und den übergebenen Daten; Datenlücken werden benannt, nicht geschätzt
- Fachgutachten zu Baugrund, Altlasten, Schall, Verkehr oder Artenschutz ersetzt sie nicht — sie zeigt, welche nötig sind
- Angebot nach Unterlagenprüfung; Umfang und Honorar hängen von Fragestellung und Datenlage ab
Fragen und Antworten
Wie unterscheidet sich die Standortanalyse von einer Machbarkeitsstudie?
Die Standortanalyse bewertet den Standort: Planungsrecht, Erschließung, Restriktionen, Umfeld. Die Machbarkeitsstudie prüft darauf aufbauend ein konkretes Vorhaben: Kubatur, Nutzungsmix, Flächen, erste Annahmen zu Kosten und Terminen. Beides lässt sich einzeln oder gestuft beauftragen.
Welche Daten fließen ein?
Öffentliche Geodaten der Länder und Kommunen, Planungsrecht, Umwelt- und Infrastrukturdaten sowie die Unterlagen, die Sie übergeben. Welche Quelle mit welchem Stand und Maßstab verwendet wurde, steht im Bericht — ebenso, wo die Daten unsicher sind.
Kann die Analyse einen Bauvorbescheid ersetzen?
Nein. Sie bereitet ihn vor: Sie zeigt, welche Fragen eine Bauvoranfrage klären sollte und wie die Aussichten einzuschätzen sind. Rechtssicherheit schafft nur das Verfahren bei der Behörde.
Für welche Vorhaben ist sie sinnvoll?
Für Wohnungsbau und Quartiere, Büro- und Laborgebäude, Hotels, Umnutzungen und für Standorte, deren Nutzung noch offen ist — auch für Rechenzentren und andere technische Nutzungen mit besonderen Anforderungen an Erschließung und Energie.
Was kostet eine Standortanalyse?
Das Angebot folgt nach Prüfung Ihrer Unterlagen und Ihrer Fragestellung. Umfang und Honorar richten sich nach Grundstück, Datenlage und Prüftiefe. Ob die Analyse für Ihre Frage das richtige Werkzeug ist, klären wir im ersten Gespräch.
Referenzen
In Planung
Wohnen im Löwitzquartier
Leipzig · Wohnungsbau und Quartiere
Zwei freistehende fünfgeschossige Wohnhäuser bilden Baufeld 2 des Löwitzquartiers.

Quartier Semmelweisstraße 9
Leipzig-Zentrum Südost · Büro- und Unternehmensgebäude / Wohnungsbau und Quartiere · 2024 · In Planung
Machbarkeitsstudien aus laufenden Projekten: Im Löwitzquartier begleiteten Machbarkeitsstudien den Grundstückserwerb (2025); an der Semmelweisstraße führte eine Machbarkeitsstudie nach dem Wettbewerb zum Bauvorbescheid. Beide zeigen die architektonische Machbarkeit, nicht die GIS-Bearbeitung.
Zusammenhang
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Kontakt
Schicken Sie uns Adresse oder Flurstück und Ihre Fragestellung. Wir prüfen die Unterlagen und machen ein Angebot.
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