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Leistungen · Schwerpunkt

Rechenzentren: Standort, Grundstück, Genehmigung

Für Rechenzentren entscheiden Standort, Netzanschluss und Genehmigungsweg früher als die Architektur. Wir prüfen Grundstücke und entwickeln Gebäude- und Genehmigungskonzepte — ein Entwicklungsfeld, in dem wir unseren Leistungsumfang bewusst auf Standort, Gebäudeplanung und Genehmigungsstrategie begrenzen.

Ausgangslage

Ein Rechenzentrum stellt an sein Grundstück Anforderungen, die ein Bürogebäude nicht kennt: eine gesicherte Stromversorgung mit Netzanschluss in passender Leistungsklasse, Flächen für Technik, Kühlung und Notstrom, Abstände zu empfindlichen Nutzungen, Zufahrten für Anlieferung und Wartung, Lärm- und Abwärmefragen im Genehmigungsverfahren. Viele Standorte scheitern nicht an der Architektur, sondern an Netzanschluss, Planungsrecht oder Nachbarschaft.

Wir setzen deshalb früh an: bei der Standortbewertung mit GIS, bei der Grundstückseignung und bei der Frage, welches Verfahren das Vorhaben braucht. Darauf bauen Gebäudekonzept, Flächenraster und Genehmigungsstrategie auf. Die technische Planung des Rechenzentrums — Elektro, Kühlung, Sicherheit — liegt bei spezialisierten Fachplanern, mit denen wir projektbezogen zusammenarbeiten.

Unternehmensgruppe

GIS-Standortbewertung in Zusammenarbeit mit der KLM Projektentwicklung GmbH & Co. KG. Energieversorgung, Photovoltaik, Batteriespeicher und Netzanschlussplanung sind deren Geschäft, nicht unseres.

KLM Projektentwicklung , Website der KLM Projektentwicklung öffnen

Was wir prüfen und planen

  • GIS-Standortbewertung

    Flächenverfügbarkeit, Planungsrecht, Restriktionen, Umfeldnutzungen und Erschließung — in Zusammenarbeit mit der KLM Projektentwicklung.

  • Grundstückseignung

    Zuschnitt, Topografie, Hinweise zum Baugrund, Abstände, Erweiterungsflächen, Zufahrten.

  • Energieversorgung und Netzanschluss als Standortanforderung

    Welche Fragen mit dem Netzbetreiber zu klären sind und was das für die Standortwahl bedeutet. Energiedienstleistungen — Photovoltaik, Batteriespeicher, Netzanschlussplanung — bearbeitet die KLM Projektentwicklung.

  • Machbarkeit

    Kubatur, Flächenprogramm, Anteil der Technikflächen, Bauabschnitte — als Studie vor der Entscheidung.

  • Gebäude- und Architekturkonzept

    Baukörper, Fassade, Einfügung in das Umfeld, Erschließung, Flächenraster für Technik und Betrieb.

  • Genehmigungsstrategie

    Verfahrensart, Bauleitplanung oder vorhabenbezogener Bebauungsplan, Immissionsschutz, Beteiligung der Gemeinde — und die Reihenfolge der Schritte.

Für wen, mit welchen Unterlagen, mit welchem Ergebnis

Zielgruppen

  • Betreiber und Entwickler von Rechenzentren auf Standortsuche
  • Grundstückseigentümer, die eine Fläche für technische Nutzungen prüfen lassen wollen
  • Kommunen und Wirtschaftsförderungen mit Gewerbeflächen
  • Investoren vor dem Ankauf eines Grundstücks

Benötigte Unterlagen

  • Standort oder Suchraum: Adresse, Flurstück, Lageplan
  • Anforderungsprofil: Leistungsklasse, Fläche, Bauabschnitte, Zeitrahmen
  • Bekannte Angaben zu Netzanschluss und Versorgern
  • Planungsrechtliche Vorgaben, soweit bekannt

Ergebnis

  • Eine Standortbewertung mit Restriktionen, Risiken und offenen Fragen
  • Eine Einschätzung der Grundstückseignung und des Genehmigungswegs
  • Ein Gebäude- und Flächenkonzept als Grundlage für Fachplaner und Netzbetreiber
  • Eine Empfehlung zu den nächsten Schritten: Netzanfrage, Behördengespräch, Bauleitplanung

Grenzen der Leistung

  • Entwicklungsfeld: Unser Leistungsumfang reicht von der Standortbewertung bis zum Gebäude- und Genehmigungskonzept; die Erfahrung dahinter stammt aus technisch anspruchsvollen Büro-, Labor- und Produktionsgebäuden, nicht aus dem Rechenzentrumsbau
  • Keine technische Rechenzentrumsplanung, keine Aussagen zu Verfügbarkeitsklassen oder Zertifizierungen — das leisten Fachplaner und Betreiber
  • Keine Zusage zu Netzanschluss oder Genehmigung; beides entscheiden Netzbetreiber und Behörden
  • Angebot nach Unterlagenprüfung

Fragen und Antworten

  • Warum ein Architekturbüro für die Standortfrage?

    Weil Standortwahl, Baurecht und Gebäudekonzept zusammenhängen: Abstände, Lärm, Kubatur und Einfügung entscheiden mit, ob ein Grundstück genehmigungsfähig ist. Mit GIS und Planungserfahrung bewerten wir das, bevor Fachplaner und Netzbetreiber im Detail prüfen.

  • Welche Erfahrung bringen Sie mit?

    Büro-, Labor- und Produktionsgebäude mit hohem Technikanteil: das BioSquare Alte Messe mit Laboren, Produktion und vier Metern Geschosshöhe, die Europazentrale für Unite mit durchgehendem Trag- und Ausbauraster. Das ist übertragbare Hochbaukompetenz — Integration der Gebäudetechnik, Flächenraster, Genehmigungsplanung. Für Rechenzentren setzen wir sie bei Standort, Gebäudekonzept und Genehmigungsstrategie ein; die technische Planung liegt bei Fachplanern.

  • Was ist mit Energie und Netzanschluss?

    Wir bewerten den Netzanschluss als Standortanforderung. Die Energieprojekte selbst — Photovoltaik, Batteriespeicher, Netzanschlussplanung — bearbeitet die KLM Projektentwicklung GmbH & Co. KG in der Unternehmensgruppe.

  • Wie läuft ein Projektstart ab?

    Mit einem Anforderungsprofil und einem Standort oder Suchraum. Wir prüfen die Unterlagen, schlagen den Umfang der Standortbewertung vor und binden die nötigen Fachplaner ein, sobald ein Standort in die engere Auswahl kommt.

Übertragbare Kompetenz

Technisch anspruchsvolle Gebäude als Grundlage: Diese Büro- und Laborbauten zeigen, was wir an Hochbaukompetenz auf Rechenzentren übertragen — Raster, Geschosshöhen, Integration der Gebäudetechnik, Genehmigungsplanung. Gebaut sind sie als Büro- und Laborgebäude, nicht als Rechenzentren.

Kontakt

Nennen Sie uns Standort oder Suchraum und das Anforderungsprofil. Wir prüfen die Unterlagen und schlagen den Umfang vor.

Angebot nach Unterlagenprüfung — kein Festpreis, kein Online-Rechner.